Reedkontakte eignen sich hervorragend zur vollautomatischen Zugsteuerung. Sie sind klein und billig (sofern man sie vom Elektronikversender bezieht statt von Märklin) und lassen sich gut zwischen den Schwellen verstecken . Zuerst hatte ich diese kleinen Reeds mittig zwischen die Schienen plaziert, aber sie wurden nicht zuverlässig ausgelöst. Erst wenn sie asymmetrisch angebracht sind, also etwas unter der einen Schiene liegen, klappt es perfekt. Ich benutze Reedkontakte des Typs Meder MK65G (24 Volt, 1 Watt) erhältlich bei Conrad Elektronik Kat.No. 503711 bzw. die stärker belastbaren 10W Typen (s.unten)
Reedkontakte haben gegenüber den mechanischen Schaltgleisen einen Nachteil. Sie lassen nicht erkennen aus welcher Richtung die auslösende Lok kommt. Mit grossem elektronischen Aufwand lässt sich dieses Manko natürlich beheben, aber oftmals geht es auch einfacher.
So habe ich einige SRK's in Wagenfensterhöhe neben den Gleisen (verdeckte Gleisabschnitte) montiert. Die Magnete befinden sich im Innern der auslösenden Fahrzeuge auf der Seite, die für die Auslösung des Kontakts, verwendet wird.
Ich benutzte bisher die Märklinmagnete 7557 und 7558 , weil sie sehr stark sind. Mit M-7556 machte ich nur schlechte Erfahrungen, genauso wie mit den billigen Magneten vom Elektronikversand. Sie sind zwar ausreichend stark um Reedkontakte auszulösen, die auf die Schwellen montiert sind, aber bei "versenkten" Reedkontakten versagen sie.
Ein absoluter Hammer sind aber die Neodym-Magnete, die mit äussserst kleinen Abmessungen; ich verwende 5-5-2 mm Quader, sicher schalten! Diese superstarken Magnet passen auch unter die kleinste Lok! Näheres findet man unter:
http://www.supermagnete.de/
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